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Autor
Frost, David

Die Kinder und der Wal

Untertitel
Herausgegeben von Kleine Gestalten, Robert Klanten und Angela Sangma Francis. Illustriert von David Frost. Ab 3 Jahre
Beschreibung

Cuno lebt mit seiner Schwester Aia in der Eislandschaft der Arktis und hat einen ganz großen Traum: Er will den riesigen Wal sehen, von dem sein Vater erzählt hat. Ein wunderbares Bilderbuch, ein spannendes Abenteuer mitten in der betörenden Schönheit des hohen Nordens! Und Daniel Frost fängt in seinen klaren Bildern alles ein: die Neugierde der Kinder, die gigantische Landschaft, die atemlose Stille.
(ausführliche Besprechung unten)

Verlag
Die Gestalten Verlag, 2018
Format
Gebunden
Seiten
32 Seiten
ISBN/EAN
9783899558159
Preis
14,90 EUR

Zum Buch:

Cuno lebt mit seiner Schwester Aia in der Eislandschaft der Arktis und hat einen ganz großen Traum: Er will den riesigen Wal sehen, von dem sein Vater erzählt hat. Ein wunderbares Bilderbuch, ein spannendes Abenteuer mitten in der betörenden Schönheit des hohen Nordens! Und Daniel Frost fängt in seinen klaren Bildern alles ein: die Neugierde der Kinder, die gigantische Landschaft, die atemlose Stille.

Seit der Vater am Abendfeuer von dem großen Wal erzählt hat, der zuletzt gesichtet wurde, als er so alt war wie seine Kinder jetzt, ist mit Cuno nichts mehr anzufangen. Tagein, tagaus sitzt er mit dem Feldstecher am Meer und will nur noch eines: den Wal sehen, der sechsmal größer ist als das Haus der Familie und der ein Herz hat so groß wie ein Boot. Aia ist ihm nur noch lästig. Eines Morgens, als alle schlafen, stiehlt er sich im Boot des Vaters hinaus auf das dunkle Meer. Eisig glitzern die Sterne und außer dem Geräusch seines Paddels ist nichts zu hören. Bis er merkt, dass Aia sich im Boot versteckt hat. Kleine Schwestern können so nervig sein! Sie plappert in einem fort, da wird der Wal sicher nicht kommen. Dann passiert das Unglück: Nachdem die Geschwister das Boot aufs Eis gezogen haben, bricht die Eisfläche und Aias Eisscholle treibt weg.

Keine Sorge, die Geschwister bekommen Hilfe und Aia wird gerettet. Aber ob sie bei ihrem Abenteuer wohl auch den großen Wal zu Gesicht bekommen? Das Meer und der Horizont, die skurrilen Formen der Eisberge, die dick eingemümmelten Inuit-Kinder: Es sind so schöne Bilder! Ich höre schon das bedingungslose „Noch mal!“ der Kinderstimmen auf der letzten Seite. Bei diesem Buch erfüllt man ihr drängendes Bitten mit schmunzelndem Vergnügen.

Susanne Rikl, München