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Autor
Gruß, Karin (Hg)

Wer tanzt schon gern allein?

Untertitel
Bilder, Geschichten und Gedichte zur Demokratie. Ab 7 Jahre
Beschreibung

Wie riecht Wahrheit? Was bedeutet es, frei zu sein? Wie setzt man ein Zeichen gegen Ungerechtigkeit? Und warum lernt man so was nicht in der Schule? Wie viele sind wir nochmal auf der Erde? Sieben Milliarden Menschen? Dann können wir ja was bewegen – zum Guten, wenn der Erhalt der Demokratie denn als Gut angesehen wird. Tolle Ideen, unterhaltsame Geschichten, starke Bilder von 32 bekannten Kinderbuchautor*innen und Illustrator*innen machen diesen bunt gemischten Band zu einer echten Fundgrube für die ganze Familie.
(ausführliche Besprechung unten)

Verlag
Peter Hammer Verlag, 2020
Format
Gebunden
Seiten
112 Seiten
ISBN/EAN
978-3-7795-0634-8
Preis
22,00 EUR

Zur Autorin/Zum Autor:

Die Herausgeberin Karin Gruß, geboren in Wuppertal, hatte als Buchhändlerin, Deutschlehrerin an Realschulen, Rezensentin, Lektorin und Mutter immer schon mit Kinder- und Jugendliteratur zu tun. Heute lebt sie als Beraterin, Referentin und Autorin in Düsseldorf.

Zum Buch:

Wie riecht Wahrheit? Was bedeutet es, frei zu sein? Wie setzt man ein Zeichen gegen Ungerechtigkeit? Und warum lernt man so was nicht in der Schule? Wie viele sind wir nochmal auf der Erde? Sieben Milliarden Menschen? Dann können wir ja was bewegen – zum Guten, wenn der Erhalt der Demokratie denn als Gut angesehen wird. Tolle Ideen, unterhaltsame Geschichten, starke Bilder von 32 bekannten Kinderbuchautor*innen und Illustrator*innen machen diesen bunt gemischten Band zu einer echten Fundgrube für die ganze Familie.

Wenn einer merkt, dass etwas nicht stimmt, und er dann den Mut hat, seine Stimme zu erheben, dann kann er wie der Löwe in der Geschichte von Andrea Liebers eine Menge bewirken und viele Dummheiten verhindern. Wenn aber alle davon überzeugt sind, dass eine, die anders ist, nicht dazugehören darf, dann war’s das mit deren Freiheit – und auch mit unserer eigenen, nur merken wir das viel zu spät. In den Cartoons, Geschichten und Gedichten werden deshalb nicht nur die wertvollen Seiten unseres demokratischen Lebens miteinander gezeigt, sondern auch von Ländern und Zeiten erzählt, in denen es Freiheit und Gleichheit aller Menschen nicht gab oder gibt. An wie vielen Orten dieser Welt ist es immer noch so, dass Kinder arbeiten müssen, statt etwas zu lernen? Und wetten, dass nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene selbst heute noch falschen Beschwichtigungen und Lügenmärchen aufsitzen?

Selbst denken und im Sinn der Menschenrechte handeln kann jede und jeden von uns ganz schön fordern – aber es lohnt sich, für alle. Und davon erzählt jeder einzelne Beitrag in diesem Buch, das so vielfältig ist, wie unsere Gesellschaft es bleiben soll.

Susanne Rikl, München